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Was ist ein Barcamp?

das wirklich interaktive Veranstaltungsformat

  • Eine „Open-Space“-Konferenz, die nach dem Wikipedia-Prinzip organisiert ist:
  • Jeder Teilnehmer ist aufgefordert, aktiv sein (Fach)Wissen einzubringen
  • Alle Teilnehmer entscheiden gemeinschaftlich was diskutiert und erlebt wird
  • Es gibt keine zentrale Entscheidungsauthorität, die Teilnehmenden sind gemeinsam verantwortlich für die Ergebnisse und den Erfolg der Veranstaltung

Wie funktioniert ein BarCamp?

  • Ein BarCamp startet mit einer kurzen Erläuterung des Ablaufs durch den Moderator  
  • Die Agenda für das Camp gestalten alle Teilnehmer gemeinsam. Dabei werden sie vom Moderator unterstützt
  • Zu Beginn kann jeder Teilnehmer seine Idee für eine Session (60min Workshop), in welchem er oder sie Expertise besitzt, vor dem Plenum vorstellen
  • Per Handzeichen gibt das Plenum Rückmeldung, wie viel Resonanz / Interesse das Thema bei den Anwesenden findet
  • Je nach angezeigter Interessenslage erhält der Sessiongeber einen entsprechend großen/ kleinen Workshopraum zugeteilt
  • Die Sessionvorschläge und -verteilung auf die Räume (Agenda) wird auf einer Metaplan-Pinwand festgehalten bzw. visualisiert
  • Es können jeweils bis zu 4 Sessions parallel stattfinden
  • Es wird 3-4 solcher Sessionblöcke geben, je nach Anzahl der vorgestellten Sessions.
  • Deren Gesamtzahl ist somit auf 12-16 begrenzt. Falls mehr als 16 Sessions von den Teilnehmern angeboten werden sollten, sind die Sessiongeber aufgefordert thematisch ähnliche Themen zusammen zu legen, damit alle sich einbringen können
  • Eine Session dauert jeweils 60min
  • Die Form / Ablauf einer Session bestimmt der Sessiongeber: als Minivortrag, offenes Gespräch, Brainstrorming, etc. Es wird empfohlen, auch hier die anwesenden Teilnehmer aktiv in den Ablauf der Session mit einzubeziehen
  • Für die Moderation und Dokumentation der Sessions steht beim BarCamp den Teilnehmern in jedem Raum ein „Kümmerer“ zur Seite, der bei Bedarf die Diskussion strukturiert sowie Arbeitsergebnisse visualisiert und festhält
  • Für die Sessions gilt das „Das Gesetz der zwei Füße“ (Open-Space-Ansatz): Jeder Teilnehmer, mit Ausnahme der Sessiongeber, hat das Recht, eine Session zu verlassen, wenn er das Gefühl hat, in dieser Situation nichts zu lernen oder nichts beitragen zu können. Denn auch hier bestimmt jeder über Inhalt und Form der Veranstaltung mit und ist verantwortlich für den Erfolg eines BarCamps