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Ressourceneffizienz

Die Atomkatastrophe 2011 in Japan hat es uns unmissverständlich vor Augen geführt: Kernenergie hat keine Zukunft mehr, und die Energiewende ist ein absoluter Imperativ.

Freilich setzt eine derartige Energiewende die Bereitschaft zur größeren Ressourceneffizienz, sprich die Bereitschaft bestehende Ressourcen effizient zu nutzen, voraus. Diese Bereitschaft zur Ressourceneffizienz kann im Hinblick auf weite Teile der Bevölkerung wohl nicht ohne weiteres vorausgesetzt werden. Sobald nämlich Ressourcen effizient zu nutzen, auch höhere Energiepreise und weniger Komfort bedeutet, ist es mit dem Willen zur Ressourceneffizienz wahrscheinlich schnell vorbei.

Um so wichtiger ist es, durch intelligenten Technologieeinsatz (IKT / ITK), und hierbei insbesondere auch den optimierten Einsatz von Informationstechnologie, sicherzustellen, dass Ressourceneffizienz eben nicht zum finanziellen Opferakt für den Bürger wird, und auch kein Absinken der Lebensqualität nach sich ziehen muss. Ressourcen effizient zu nutzen, muss also vom Bürger als trendiges und kosteneffizientes High Tech Erlebnis mit Wohlfühlfaktor wahrgenommen werden. Nur dann verliert das Wort Ressourceneffizienz seinen Schrecken. Die Technologien hierfür stehen bereits heute zur Verfügung. So kann man beispielsweise Ressourcen effizient nutzen, indem man die Schaltkreise von Heizungen elektronisch so programmiert, dass die Heizung weniger Heizöl verbraucht. Auch Waschmaschinen und andere Haushaltsgeräte lassen sich elektronisch auf geringeren Energieverbrauch trimmen.
All dies entlastet langfristig sowohl Umwelt und Geldbörse, und zeigt auf, wie sexy das Thema "Ressourcen effizient nutzen" doch sein kann.